{"id":346,"date":"2013-03-21T07:22:02","date_gmt":"2013-03-21T07:22:02","guid":{"rendered":"http:\/\/mevss.jku.at\/?p=346"},"modified":"2015-03-04T11:41:16","modified_gmt":"2015-03-04T11:41:16","slug":"presseaussendung-zur-eroffnung-des-labors","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mevss.jku.at\/?p=346","title":{"rendered":"Presseaussendung zur Er\u00f6ffnung des Labors"},"content":{"rendered":"<p><strong>Neues Christian Doppler-Labor f\u00fcr Monitoring und Evolution gro\u00dfer Softwaresysteme<\/strong><\/p>\n<p><strong>[20.03.2013] Software ist f\u00fcr den Erfolg von Unternehmen von zentraler Bedeutung, unterliegt aber aufgrund neuer Anforderungen, Technologien und Marktbedingungen einem st\u00e4ndigen Wandel. Die langfristige Evolution gro\u00dfer Softwaresysteme ist daher eine zentrale Herausforderung der Industrie. Im neuen Christian Doppler (CD)-Labor f\u00fcr \u201eMonitoring and Evolution of Very-Large-Scale Software Systems\u201c entwickelt das Team von Prof. Paul Gr\u00fcnbacher (Institut f\u00fcr Systems Engineering und Automation) gemeinsam mit den Unternehmenspartnern Siemens VAI, KEBA AG und Compuware Austria GmbH Methoden und Werkzeuge zur systematischen Evolution von Software.<\/strong><\/p>\n<p>Das neue Labor wurde am 20. M\u00e4rz 2013 offiziell er\u00f6ffnet. &#8220;Die Gr\u00fcndung des bereits 9. Christian Doppler-Labors an der JKU bedeutet eine weitere St\u00e4rkung des Forschungs- und Wirtschaftsstandorts O\u00d6. Damit wird einmal mehr eindrucksvoll unsere funktionierende \u201aChain of Innovation\u2018 best\u00e4tigt, n\u00e4mlich das hervorragende Zusammenspiel zwischen Bildungseinrichtungen, Wissenschaft und Wirtschaft&#8221;, freut sich Forschungslandesr\u00e4tin Mag.a Doris Hummer.<br \/>\n&#8220;Im internationalen Wettstreit der Ideen sind Modelle wie das CD-Labor wichtiger denn je, weil sie das Wissen der Universit\u00e4ten effizient f\u00fcr Unternehmen nutzbar machen. Das neue CD-Labor unterstreicht die langj\u00e4hrige Forschungskompetenz der Johannes Kepler Universit\u00e4t und deren Bedeutung f\u00fcr die Wettbewerbsf\u00e4higkeit unserer Wirtschaft&#8221;, sagt Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, dessen Ressort das CD-Labor mitfinanziert.<\/p>\n<p><strong>Freude bei der JKU<\/strong><br \/>\nAuch Gabriele Kotsis, Vizerektorin f\u00fcr Forschung an der JKU, sieht in dem Labor eine St\u00e4rkung des Forschungsstandortes Linz. \u201eDas neue Labor st\u00e4rkt die Konzentration der JKU auf Zukunftsfelder wie Informatik\u201c, sagte Kotsis, die dem Land O\u00d6 und den Unternehmenspartnern f\u00fcr deren Hilfe dankte. \u201eDiese Zusammenarbeit zwischen der JKU und der heimischen Industrie zeigt, dass wir alle dasselbe Ziel haben \u2013 n\u00e4mlich den Forschungs- und Wirtschaftsstandort Ober\u00f6sterreich f\u00fcr die Zukunft zu sichern!\u201c<\/p>\n<p><strong>High Tech Forschungsarbeit<\/strong><br \/>\nWie bei allen Christian Doppler-Labors wird dieser neue Forschungsschwerpunkt durch die Zusammenarbeit von \u00f6ffentlicher Hand und Unternehmen m\u00f6glich: Die H\u00e4lfte des Laborbudgets wird von den \u00f6ffentlichen F\u00f6rdergebern &#8211; dem Wirtschaftsministerium und der Nationalstiftung f\u00fcr Forschung und Technologieentwicklung &#8211; getragen, die andere H\u00e4lfte von den beteiligten Unternehmen. Abgewickelt wird das F\u00f6rderprogramm von der Christian Doppler Forschungsgesellschaft. Deren Pr\u00e4sident, Prof. Reinhart K\u00f6gerler, freut sich, dass die JKU nun bereits 9 CD-Labors Heimat gibt und ihr ehrgeiziges Ziel von 10 CD-Labors in greifbare N\u00e4he ger\u00fcckt ist: \u201eWas CD-Labors angeht, ist die JKU damit mit den gro\u00dfen Technischen Universit\u00e4ten \u00d6sterreichs vergleichbar &#8211; eine unglaubliche Entwicklung dieser jungen Universit\u00e4t, die gleichzeitig auch den Industriestandort Ober\u00f6sterreich erheblich st\u00e4rkt.\u201c Auch der Dekan der Technisch-Naturwissenschaftlichen Fakult\u00e4t, Prof. Erich Peter Klement, sieht in dem Labor eine St\u00e4rkung des Forschungsstandortes Linz. \u201eIch freue mich, dass acht neue Vollzeit-Forschungsstellen an unserer Fakult\u00e4t in diesem wichtigen Bereich geschaffen werden\u201c, so Klement.<\/p>\n<p><strong>Software-Evolution<\/strong><br \/>\nDie Forschungsschwerpunkte sind anforderungsbasiertes Monitoring und Diagnose, Modellierung in Software-\u00d6kosystemen sowie Application Performance Management. Diese Aspekte werden immer wichtiger, da sich komplexe Softwaresysteme \u00fcber einen langen Zeitraum st\u00e4ndig weiterentwickeln. \u201eIm neuen Labor entwickeln wir die Grundlagen, Methoden und Werkzeuge, um die Anpassung gro\u00dfer Softwaresysteme an neue Anforderungen zu unterst\u00fctzen und die gew\u00fcnschten Eigenschaften zu \u00fcberwachen\u201c, beschreibt Laborleiter Prof. Paul Gr\u00fcnbacher die Aufgabenstellung.<\/p>\n<p><strong>Enge Zusammenarbeit mit Wirtschaft<\/strong><br \/>\nDie geplanten Forschungsarbeiten werden in Kooperation mit drei heimischen Top-Unternehmen im Rahmen des CD-Labors durchgef\u00fchrt. Gemeinsam mit Siemens VAI Metals Technologies GmbH, KEBA AG und Compuware Austria GmbH arbeiten die JKU-Wissenschafter in den n\u00e4chsten sieben Jahren an f\u00fcr die Praxis wichtigen Fragestellungen. DI Kurt Herzog, Bereichsleiter bei Siemens VAI setzt gro\u00dfe Hoffnungen in das Projekt: \u201eSiemens VAI Metals Technologies als Lifecycle-Partner f\u00fcr die metallurgische Industrie und als Anbieter von umfassenden und innovativen Automationsl\u00f6sungen erwartet sich durch die Zusammenarbeit signifikante Beitr\u00e4ge und Methoden zur effizienteren Evolution unserer industriellen Softwaresysteme.\u201c<br \/>\nKEBA-Vorstand Ing. Franz H\u00f6ller vertraut ebenfalls wieder auf das CD Labor: &#8220;Wir haben bereits sehr gute Erfahrungen mit einem CD-Labor gemacht. Deshalb werden wir mit den Wissenschaftern des neuen Labors nachhaltige Architekturmodelle und methodische Grundlagen entwickeln, die eine effiziente und sichere Programmierung gro\u00dfer, multianwendertauglicher Softwaresysteme durch unterschiedliche Anwendergruppen gew\u00e4hrleisten, wie etwa f\u00fcr unsere Plattform KEMRO zur Steuerung von Maschinen und Robotern.&#8221;<br \/>\nEin besonderes Interesse hat CTO Bernd Greifeneder von Compuware Austria an dem gemeinsamen Projekt. \u201eAls Marktf\u00fchrer im Application Performance Management m\u00fcssen wir Innovation st\u00e4ndig vorantreiben und investieren sehr viel in Forschung und Entwicklung. Mit einem sehr kompetenten Team erm\u00f6glicht uns das CD-Labor Grundlagenforschung f\u00fcr neue Mess- und Analysemethoden durchzuf\u00fchren. Wir sind zuversichtlich, dass viele Ergebnisse in zuk\u00fcnftige Produkte einflie\u00dfen und den Anwendern bessere Performanz und Benutzerfreundlichkeit bieten werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Wissenschaftliche F\u00f6rderung<\/strong><br \/>\nChristian Doppler-Labore sind wissenschaftliche Forschungsinstitute, die besondere Schwerpunktsetzung erlauben und aus \u00f6ffentlichen Mitteln und Beitr\u00e4gen der Unternehmenspartner finanziert werden. Mit der heutigen Er\u00f6ffnung hat die JKU bereits neun CD-Labore.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neues Christian Doppler-Labor f\u00fcr Monitoring und Evolution gro\u00dfer Softwaresysteme [20.03.2013] Software ist f\u00fcr den Erfolg von Unternehmen von zentraler Bedeutung, unterliegt aber aufgrund neuer Anforderungen, Technologien und Marktbedingungen einem st\u00e4ndigen Wandel. Die langfristige Evolution gro\u00dfer Softwaresysteme ist daher eine zentrale Herausforderung der Industrie. 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